Sonntag, 9. Oktober 2016

[Rezension] Die Akte Zodiac (1) von Linus Geschke

eBook
Teil 1 von 4
ca. 72 Seiten
ISBN: 9783955308186
1,99 Euro (D)


"Wenn der Maskenmann kommt, sterben Liebespaare. Meist nachts, meist auf abgelegenen Parkplätzen. Das Ermittlerteam um Kommissarin Eva Lendt und den Fallanalytiker Marco Brock steht vor einem Rätsel, bis es merkt, dass die Morde den Taten eines berüchtigten Killers gleichen, der Ende der sechziger Jahre in der San Francisco Bay Area gewütet hat.

Der ZODIAC gehört zu Amerikas berühmtesten Serienkillern. Hollywoodfilme wurden über ihn gedreht, unzählige Bücher geschrieben, und dennoch liegt seine Identität bis heute im Dunklen verborgen. Eva Lendt und Marco Brock ahnen, dass sie den jetzigen Killer nur fassen können, wenn sie die Taten des damaligen verstehen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt … "  (Inhaltsangabe, Die Akte Zodiac


Dieser vierteiligen Serie eilt schon ein enorm guter Ruf voraus und so war ich sehr erfreut, dass man mir von allen vier Teilen ein Rezensionsexemplar anbot. Dieses Angebot konnte ich nicht abschlagen und ich danke EDEL ELEMENTS recht herzlich dafür. 

Der erste Teil legt ein hohes Maß an Spannung und man rutscht durch die ca 72 Seiten. Alles beginnt mit einem Mordfall am Heider See. Man lernt die Ermittler kennen und die Verzweiflung, dass dieser Fall nicht gelöst werden wird, weil alle Spuren in einer Sackgasse enden ist greifbar.

Eva Lendt ist die leitende Kommissarin in diesem Buch. Man erfährt ein wenig über ihr nicht vorhandenes Privatleben, wo sie sich auch gerne ein wenig bemitleidet.
Als ihr der Fallanalytiker Dr. Marco Brock zur Seite gestellt wird, ist sie nicht so begeistert. Dr. Marco Brock ist schon sehr speziell charakterisiert, aber ich liebe solche Figuren. Er ist von sich selbst überzeugt, hat einen klaren Verstand und strahlt ein wenig das Machohafte aus. Doch im inneren verbirgt sich etwas und ich finde, sowas macht Figuren immer sehr interessant, wenn sie nicht von Anfang an zu viel von sich preisgeben.

Linus Geschke schreibt sehr bildhaft und es lief ein kleiner Film in meinem Kopf ab. Hinzu kommt, dass ich mit den Handlungsorten sehr vertraut bin, weil es einmal nicht allzu weit von meinem jetzigen Wohnort spielt und das andere mal ist der Handlungsort an einem Ort angesiedelt, an dem ich aufgewachsen bin. 

Jetzt geht es aber direkt weiter mit dem zweiten Teil, denn, und ich finde das muss so sein, endet Teil 1 mit einem fiesen Cliffhanger.

  
 

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LG Mone