Dienstag, 14. Februar 2017

[Rezension] Best Body Plan von Anna Lewandowska

Sachbuch
272 Seiten, Klappenbroschur
ca. 200 Farbfotos
Originaltitel:  Żyj zdrowo i aktywnie
978-3-517-09538-7  
19,99 Euro (D)


Oft zum Jahreswechsel gibt es die schönen Vorhaben, in dem neuen Jahr etwas zu ändern. Meist verschwinden die guten Vorsätze nach einer Zeit und das alte Leben dominiert wieder.
 
Gesund leben und mehr Sport gehören zu dem beliebtesten Vorsatz für das neue Jahr und das Beides nicht schwierig ist, zeigt Anna Lewandowska in ihrem Buch "Best Body Plan". Ich habe das Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar bekommen und dafür möchte ich mich herzlich bedanken.
 
Normalerweise bespreche ich Bücher aus unterschiedlichen Genre auf meinem Blog, sehr selten darf es aber auch mal ein Sachbuch sein. Denn ausgewählte Sachbücher finden immer einen Platz in meinem Regal und auch diese möchten viel öfters besprochen werden.
 
Das Buch "Best Body Plan" macht dieses Jahr den Anfang für die Kategorie Sachbuch. Wie viele andere, habe auch ich so meine Vorsätze dieses Jahr und möchte damit durchstarten. Das Buch von Anna Lewandowska bietet hier sehr schöne Inspirationen und eine ordentliche Portion Motivation. Denn motivieren kann Anna Lewandowska sehr gut und das hat mir richtig gut an ihrem Buch gefallen. Sie spricht die Leser persönlich an, gibt Fakten wieder, die sie auch belegen kann und hat den ein oder anderen Fachmann an ihrer Seite. 
 
Im ersten Teil des Buches geht es viel über gesunde Ernährung und wie wichtig diese ist. Kein oder kaum Zucker, keine Fertigprodukte sondern lieber frische und selbst zubereitete Produkte. Vieles ist ja bekannt, aber da gibt es dann den inneren Schweinehund, der einen doch hindert, sich der Realität zu stellen und etwas zu ändern. Diese Bequemlichkeit ist mir bekannt und ganz ehrlich, es sind wirklich oft nur Ausreden. 
 
Nach dem umfangreichen Teil über das Pro der gesunden Ernährung folgen jede Menge Rezepte. Manche habe ich ausprobiert und für gut befunden und manche stehen noch auf meiner To-Do-Liste, die ich auf jeden Fall noch ausprobieren möchte. An oberster Stelle steht bei mir Granola. Man bekommt es zwar fertig zu kaufen, aber selbstgemacht kann man sich die Zutaten selbst zusammenstellen, man weiß was drin ist und es ist kein großer Zeitaufwand. Ich liebe Granola in Joghurt oder einfach mal so zum Knabbern.
 
Nach den Rezepten geht es noch um Sport. Es gibt einige Workouts, die auch für Anfänger und Sportmuffel mit Spaß zu Hause machbar sind. Ich mache die Workouts regelmäßig und fand sie wirklich einfach umzusetzen. Zwar habe ich keine Hanteln zu Hause, auch keinen Medizinball (der wird aber bald bei mir einziehen), aber Hanteln kann man sich auch ganz einfach selbst herstellen. Einfach eine leere Plastikflasche mit Vogelsand füllen und verschließen. Das Gewicht ermittelt man dann mit der Küchenwaage.
 
"Best Body Plan" von Anna Lewandowka hat wirklich viele schöne Tipps auf Lager, weiß zu motivieren und schon das Durchblättern des hochwertig gestaltenen Buches macht Lust und Laune es auch auszuprobieren.
 

Kommentare :

  1. Huhu!

    Ganz ehrlich? Dieses Buch würde mich wahrscheinlich schon aufgrund seines Covers nicht abholen. Ich kenne Anna zwar nicht, aber das Foto von ihr auf dem Cover finde ich nicht schön. Diese Mukkibäuche an Frauen - bääääh. Und von dem her, was du über den Inhalt schreibst, ist es nun auch nicht wirklich etwas Neues ...

    Für mich klingt dieses Buch eher nach einem Buch, mit dem eine weitere selbsternannte Fitnesstante (Sorry für den Ausdruck, aber "Coach" geht mir mittlerweile schon gewaltig auf die Nerven) Geld machen will. Ich bin zwar im Moment selbst nicht viel beim Sporteln, weil mich meine Arbeit zum "Humidity Sensor" sehr einspannt, aber ich schaffe es auch ganz bestimmt ohne dieses Buch, wieder mehr laufen zu gehen, sobald es draußen wärmer wird ...

    Liebe Grüße
    Marie

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  2. Liebe Marie!

    Gott sei Dank sind Geschmäcker verschieden und durch ebendiese Vielfalt, hat man eine große Auswahl, für sich den richtigen Weg zu finden. Was ich allerdings gar nicht mag, wenn man das Aussehen einer Person, ob dünn oder dick, ob Waschbrettbauch oder Schwabbelbauch als "bääääh" bezeichnet. Es zeugt eher von Größe, die Äußerlichkeit eines Menschen so zu respektieren, wie sie ist. Vorallem, wenn man selbst nicht auf Äußerlichkeiten reduziert werden möchte, oder würdest du das schön finden? 😉

    Lg Mone

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LG Mone